Barrierefreiheit

Eine Gesellschaft, die ihre Dienstleistungen und Konsumgüter konsequent barrierefrei plant, hilft behinderten Frauen und Männern, sie hilft Eltern mit Kinderwagen, sie hilft Kindern und alten Menschen, sie hilft Menschen mit Gipsbein oder anderen zeitweiligen Einschränkungen, kurzum: sie hilft allen Bürgerinnen und Bürgern.

Wenn man also die volle Teilhabe behinderter Frauen und Männer erreichen möchte, dann stellt sich natürlich die Frage, wie groß ist diese Zielgruppe eigentlich?. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen geht man als Faustregel davon aus, dass im Schnitt etwa jede/r zehnte BürgerIn eines Staates in irgendeiner Form behindert ist. Die exakte Zahl ist in vielen Staaten nicht bekannt, da die Definitionen dessen, was man unter „behindert“ zu verstehen hat, sehr unterschiedlich sind.

Wichtige Hinweise finden sich in der Baunorm DIN 18030. In vielen Bauordnungen der Bundesländer hat das „barrierefreie Bauen“ schon Eingang gefunden und ein barrierefrei Prüfsiegel ist über die Gesellschaft DIN CERTCO: www.dincertco.de bereits erhältlich.

Barrierefreiheit geht aber weit über den reinen Baubereich hinaus und umfasst auch die Bereiche Verkehrsmittel und Verkehrstechnik, Informations- und Kommunikationsübermittlung. Bei Produkten und Konsumgütern, von der Gabel über den Videorecorder bis zum Internet, spricht man dagegen eher von Universal Design. Die DIN-Normen geben den technischen Standard vor, sind aber nicht unmittelbar verpflichtend. Seit dem 1. Mai 2002 gibt es in Deutschland eine bundesgesetzliche Regelung für Barrierefreiheit.

www.nullbarriere.de

www.akbw.de/service/barrierefreies-bauen_95.htm

www.online-wohn-beratung.de

www.hausbautipps24.de/hausbau-barrierefreiheit

www.altec-singen.de (Rampen)

www.guldmann.de (Rampe Firma Guldmann)

www.barrierefrei-portal.de/sub/de (Firma Hewi)

www.herdüberwachung.de

www.barrierefrei.de

www.vdk.de

www.bgv-barrierefrei.de

www.barrierefrei-leben.de

www.rundumsalter.org/index.php?id=55

www.komfort-erleben.de/index.asp?id=180

www.behindert-barrierefrei.de

http://www.serviceportal-zuhause-im-alter.de/tipps-barrierefreies-wohnen.html

http://www.w-invention.de/

http://www.alumat.de


Barrierefreies Netz

Zu barrierefreier Kommunikation gehört natürlich das Internet. Vor allem die Blindenverbände haben dafür gesorgt, dass schon in den 70ger Jahren Standards der Programmierung entwickelt wurden, die das Internet für alle Menschen nutzbar machen. Für blinde Menschen ist es das erste Mal in der Menschheitsgeschichte, dass sie, bei richtiger Programmierung, Informationen in großem Umfang ganz ohne Hilfe sehender erfassen können.

Auf diesen Seiten sind die wichtigsten Standards nachzulesen:

www.barrierefreies-webdesign.de/richtlinien/global/bawue.html

www.biene-award.de/award

www.reutlinger-computer-oldies.de/hilfen.html

www.bik-online.info

www.abi-projekt.de

www.einfach-fuer-alle.de

www.w3.org/WAI/References/QuickTips/qt.de.htm

Auf barrierefreien Seiten sollten die Angebote in „normaler“ und in „leichter Sprache“ zu finden sein. Das Gleiche gilt natürlich für die Printmedien. Bei beiden Medien ist nicht nur die Barrierefreiheit nach den definierten Kriterien des W3C zu beachten, sondern auch die sogenannte Usability, d.h. eine hohe Bedienungsfreundlichkeit. Jede/r weiß wie lästig langes Suchen auf Internetseiten ist, oder ein Prospekt, dessen Schriftgröße nicht gelesen werden kann.

Falls Sie Hilfe brauchen, die Reutlinger Computer Oldies beraten Sie gerne.

www.reutlinger-computer-oldies.de